Anschlag auf Berliner Gaskraftwerk: Was hinter dem Bekennerschreiben steckt

07.01.2026 11:02 Uhr | Views: 107 | Kommentare: 0 | Melden

Anschlag auf Berliner Gaskraftwerk: Was hinter dem Bekennerschreiben steckt

Berlin. Anfang Januar kam es in Berlin zu einem schweren Angriff auf die Energieinfrastruktur. Unbekannte sabotierten nach bisherigen Angaben ein Gaskraftwerk im Stadtteil Lichterfelde. In der Folge waren zeitweise zehntausende Haushalte ohne Strom. Verletzt wurde nach bisherigem Stand niemand. Der Staatsschutz ermittelt.

Was ist passiert? Nach Angaben aus dem Umfeld der Ermittlungen wurde gezielt technische Infrastruktur beschädigt, die zur Einspeisung von Strom ins Netz dient. Betroffen waren insbesondere Berliner Stadtteile im Südwesten. Die Tat wird als politisch motivierte Sabotage eingeordnet; Details zu Tätern und Ablauf sind Gegenstand laufender Ermittlungen.

Wer bekennt sich zu der Tat? Eine Gruppe, die sich selbst „Vulkangruppe“ nennt, veröffentlichte kurz nach dem Vorfall ein Bekennerschreiben und später eine weitere Stellungnahme. Darin übernimmt sie die Verantwortung für die Attacke und ordnet sich ideologisch einem radikal antikapitalistischen und klimaextremistischen Spektrum zu.

Wie begründen die Täter ihr Handeln? In den Texten behauptet die Gruppe, ihr Angriff habe sich nicht gegen Menschen gerichtet, sondern gegen fossile Energie-Infrastruktur. Fossile Energie sei aus ihrer Sicht Teil eines Systems, das Klimazerstörung, Kriege um Ressourcen und soziale Ungleichheit antreibe. Belastungen für Anwohner durch Stromausfälle räumt die Gruppe ein, schiebt die Verantwortung dafür aber dem Energiesystem zu, das Versorgung zentralisiert und verwundbar mache.

Was sagt die neue „Richtigstellung“? In der nachgeschobenen Erklärung weist die Gruppe Spekulationen zurück, es könne sich um eine „False-Flag“-Aktion eines ausländischen Akteurs handeln. Solche Deutungen seien aus ihrer Sicht ein Versuch, die Debatte zu verschieben. Die Tat sei Ausdruck eines innergesellschaftlichen Konflikts und jahrelanger Frustration über aus ihrer Sicht wirkungslose Klimapolitik.

Warum ist der Vorfall so brisant? Angriffe auf Energieversorgung betreffen kritische Infrastruktur. Auch ohne Verletzte können solche Taten erhebliche Risiken für Unbeteiligte bedeuten – etwa für Pflegebedürftige, medizinische Einrichtungen oder den öffentlichen Verkehr. Entsprechend prüfen Sicherheitsbehörden regelmäßig auch strafrechtliche Einordnungen, die über einfache Sachbeschädigung hinausgehen.

Einordnung & Meinung: Der Berliner Fall zeigt eine Radikalisierung einzelner Gruppen, die Gewalt und Sabotage als politische Mittel rechtfertigen. Unabhängig davon, wie dringend Klimaschutz ist: Angriffe auf Versorgungssysteme überschreiten eine klare Grenze, treffen häufig Unbeteiligte und schaden dem gesellschaftlichen Vertrauen. Die Debatte über Klimapolitik braucht Lösungen – nicht Eskalation.

Hinweis: Die Ermittlungen dauern an. Angaben zu Ablauf und Hintergründen können sich im Verlauf der Ermittlungen ändern.


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